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Raummangel

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Source: cracked.com
An meiner Uni herrscht angeblich Raummangel. Ständig hört man, wie wenig gerade große Hörsäle fehlen, die man für die Klausuren braucht. Dennoch sehe ich immer wieder, dass Räume leer sind, oder von irgendwelchen Schlipsträgervereinen genutzt werden. Nungut, Klausuren sind ja auch am Ende und in der Mitte des Semesters.
Nun kann man Klausuren durchaus auch in mehreren kleinen Räumen abhalten, man muss halt ein paar Hiwis mehr bezahlen. Ansonsten ist generell ein Mangel an, auch kleinen, Lehrräumen. Und ebendiesen kann ich nicht verstehen. Erst letztens ging ich - zugegeben, Freitag früh, also eine sehr unliebsame Zeit - durch ein Gebäude, und fand die meisten Seminarräume leer vor. Mit Effizienz hat das wenig zu tun.
Was ich mich außerdem frage ist: Außer bei den sehr großen Hauptvorlesungen braucht die Uni doch eher kleinere Seminarräume. Wieso kam noch niemand auf die Idee, Räume zu bauen, die man aufteilen kann, zum Beispiel mittels schallisolierter Faltwände. Man könnte sie dann zusammenfügen, wenn man eine große Klausur hat, und wieder aufteilen, wenn man kleine Seminarräume braucht. Es sollte auch, sofern es sich nicht um eine tragende Wand handelt, eine nicht zu schwierige bauliche Maßnahme sein, einen Raum dahingehend umzubauen.
Ein Problem das vielleicht noch entsteht ist die Sitzverteilung. Räume mit fest installierten Sitzen kann man so vermutlich nicht betreiben, denn man muss, je nach Dimensionierung des Raumes, die Sitzordnung ändern. Aber Tische und Stühle sind eigentlich sowieso jedem Nutzer lieber, als festgeschraubte Klappmöbel.
Unberührt davon denke ich natürlich, dass das Ankaufen und Neubauen von Räumlichkeiten nicht optional ist, da die Nachfrage wohl kaum sinken wird.
Ja was sind sie denn nun, die Piraten? Rechtsradikal? Linksradikal?

Ich glaube, das Problem ist eher, dass die Leute sie nicht einordnen können. Es sind Netzbürger, die sich vielleicht auch in Hardcoreforen wie 7lan *duck* herumtrieben. Und eine distanziertere Betrachtungsweise, die wohl teils auch aus den USA mit deren stärker ausgeprägter Meinungsfreiheit stammt, gewohnt sind.

Da rutscht es halt einem mal raus, dass man ähnlich schnell wie die NSDAP Stimmen gewann. Das mag ja sogar stimmen, ich bin ehrlichgesagt zu faul, das nachzuprüfen. Aber unabhängig davon, diese Aussage ist sinnlos aber in meinen Augen einfach nicht schlimm.

Da rutscht einem beim X-ten Wichtigtuer halt mal ein roflcopter gtfo raus, das man dann aus Versehen versendet, und immer noch freundlicher ist als "Etwas Besseres ist Ihnen wohl nicht eingefallen?".

Wie kann man nur dafür sein, dass Leute den Holocaust leugnen dürfen? Nun, ich war einst klar dafür, inzwischen bin ich mir nicht mehr so sicher, aber weshalb man das glauben kann ist doch eigentlich offensichtlich: Wir brauchen kein Indiana Pi Bill. Wir müssen die Leute hinreichend gut bilden, dass sie wissen, dass der Holocaust stattgefunden hat, und warum es daran keinen Zweifel gibt, ein Verbot nützt nicht ewig etwas.

Hier kommt ein völlig neuer Ansatz: Selbst nachdenken. Die neue Aufklärung sozusagen. Sich mit einem Holocaustleugner unterhalten, sich seine Bedenken anhören, auf sie eingehen, und sie idealerweise öffentlichkeitswirksam widerlegen - kann sogar neue Erkenntnisse bringen.
Nun ist aber gerade der Holocaust so eine Sache, so ein wunder Punkt, den man in Deutschland vielleicht lieber in Ruhe lassen sollte. Nicht dass man hier am Ende noch die Büchse der Pandora öffnet. Deshalb bin ich mir inzwischen auch nicht mehr so sicher, und muss meine frühere Meinung teilweise revidieren.

Das ändert aber nichts an dem eigentlichen Problem. Ich glaube, das was der Presse momentan fehlt ist eine konkrete Angreifbarkeit der Piraten. Denn sie haben ein wenig von einer Strömung übernommen, die ich schon lange meine feststellen zu können. Ich nenne sie mal "Neutralradikal".

Gelebte Neutralität. Keine historisch begründete "politisch korrekte" Ausdrucksweise, wenn klar ist, dass das Gesagte nicht darauf bezogen ist - man darf sich "Pirat" nennen, weil man sich offensichtlich auf die fiktive Gestalt bezieht. Keine kulturellen Dogmen einfach hinnehmen, sondern sie hinterfragbar machen.
Sich auch mal trauen, zu etwas keine Meinung zu haben. Das ist nämlich etwas, zu dem Viele nicht den Mut haben. Man kann nicht alles wissen, also muss man auch nicht zu allem eine Meinung haben.

Ich denke es ist diese neue Form der Neutralität, die den Erfolg der Piraten zumindest mit ausmacht. Sie wird oft so interpretiert, als hätte die Partei kein Programm. Nun, sie hat eines, aber braucht sie das wirklich? Kann es nicht genauso sinnvoll sein, erstmal ein gemeinsames Ziel zu definieren, und sich darauf basierend zu überlegen, wie man es erreicht?

Fragen über Fragen. Vielleicht am Ende nur leere Floskeln, das wird die Geschichte zeigen. Ich denke, die Piraten werden keine Revolution auslösen; wie gut sie als Oppositionspartei sein werden und wie viele ihrer Ziele sie erreichen wenn sie erst einmal in der Regierung sind - wenn man davon ausgeht dass sie das jemals sein werden - bleibt abzuwarten. Aber sie setzen Impulse. Sie sind die Protestbewegung unserer Zeit.

Gott Will Es!

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Hinweg von mir mit dem Geplärre deiner Lieder; das Rauschen deiner Harfen mag ich nicht hören!
- Amos
Macht das Haus meines Vaters nicht zu einem Kaufhause!
- Jesus

Ich weiß überhaupt nicht, wo ich anfangen soll, und wie ich meine Gedanken dazu gliedern soll. Ich fange vielleicht mal beim temporalen Startpunkt an: Ich sah heute, als ich mit der S-Bahn fuhr, das folgende Plakat - es hat leider ein paar schlieren, da ich es durch eine verregnete Scheibe fotografierte:


Eine Googlesuche ergab: Nicht nur mir fiel dieses Plakat auf.

Die GEMA meint, ohne Komponisten können wir nicht mit Gott singen. Als "Beweis" dieser Behauptung führt sie ausgerechnet "Von guten Mächten" an, weil sie wohl weiß, dass dieses Lied vielen Christen gefällt, und gerne gespielt wird. Ich weiß nicht, ob die GEMA für das Spielen dieses Liedes und etwaiger anderer Lieder die ihr gehören in Gottesdiensten Geld bekommt, oder ob gar die Kirchen einen Pauschalvertrag mit der GEMA haben, dieses PDF lässt auf Letzteres schließen, aber ich habe es nicht ganz durchgelesen. Daran ist nichts auszusetzen, die Kirche hat sich an Gesetze zu halten. Was aber Vielen vielleicht garnicht bewusst ist, ist die unmittelbare Konsequenz daraus: die GEMA verdient damit zumindest indirekt an Gottesdiensten. Und an Beerdigungen, Hochzeiten, und und und. Und zumindest wenn man den allgemeinen Berichten glauben schenkt dürfte es auch im Wesentlichen die GEMA sein, und weniger die Komponisten selbst, aber diesen Fakt kann ich nicht nachprüfen.

Die Botschaft ist jedenfalls klar: Ohne die GEMA gäbe es keine Komponisten, und ohne die gäbe es keine Gottesdienste. Billigste Propaganda, die auf die religiösen Gefühle der Bevölkerung abzielen. Ich möchte bewusst auf die schwierige moralische Bewertung des Themenkomplexes Urheberrecht verzichten. Auch Parallelen zum Ablasshandel möchte ich mir jetzt verkneifen. Man kann über Verwertungsgesellschaften denken wie man will, diese Art von Propaganda ist in jedem Falle unterste Schublade. Da sind mir koranverteilende Muslime unbegrenzt lieber, haben sie doch wenigstens die ehrliche Aufforderung "LIES!" - die Aufforderung der GEMA liest sich eher "ZAHL! Gott will es!".

"Musik ist uns was wert", so der Slogan der GEMA. Dazu gehören meinem Eindruck nach vor Allem Abmahnungen und Verwaltungskosten, und Kosten für propagandistische Werbeplakate.

Nun haben es die Kirchen ja wirklich nicht leicht in letzter Zeit. Ist die Piratenpartei (gegen deren Bewegung sich die Werbeaktion der GEMA wohl primär richten dürfte), die momentan am schnellsten wachsende Partei, an der sich schon die etablierten Regierungsparteien die Zähne ausbeißen, doch für eine stärkere Säkularisierung und hat damit erfolg. Und so kann ich mir vorstellen, dass es einige Christen gibt, die mehr oder weniger unreflektiert gegen Selbige sind (Ich bin ja der Meinung, fortschreitende Säkularisierung tut den Kirchen auf lange Sicht hin gut, aber darum soll es mir hier garnicht gehen.)

Trotzdem hoffe ich, dass die Kirchen sich hier nicht instrumentalisieren lassen, und sich öffentlich davon distanzieren.



Was geblubbert werden muss!

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Fnord

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Unser neuer Präsident Gauck ...

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... tritt anscheinend schon wieder zurück. WTF? Aus persönlichen Gründen liest man hier. Das hätte ein bisschen früher kommen können, aber man kennt natürlich die Hintergründe nicht, von daher will ich ihm da jetzt auch keinen Strick draus drehen, das überlasse ich der Presse.

Mit 13 Tagen geht er wohl wenigstens als der kürzeste Präsident Deutschlands in die Geschichte ein. Mal schauen, was jetzt kommt...

Zeitschrift "Das Parlament" zum Tierschutz

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Auf der Seite des Bundestages gibt es Texte, die offenbar als Beilage der Zeitschrift "Das Parlament" gedruckt wurden, und sich mit dem Themenkomplex Tierschutz in unserer Gesellschaft befasst. Weder war mir diese Zeitschrift bisher bekannt, noch habe ich alle Texte ganz durchgelesen, es scheint aber generell interessant zu sein. Außerdem finde ich es gut, dass das Thema inzwischen in der Gesellschaft angekommen ist.

Inwieweit allerdings solche Diskussionen auf halbwegs hohem Niveau sinnvoll sind, ist natürlich fraglich, denn letztlich werden die moralischen Entscheidungen die der Gesellschaft am Ende per Gesetz aufgezwungen werden auf Stammtischen entschieden.

Ich las vor Allem einen eher Tierrechtskritischen Artikel, "Das Bein in meiner Küche". In ihm wird die Position vertreten, dass eine Gleichbehandlung von Menschen und Tieren menschenfeindlich sei, und dass der Zusammenhalt von Menschen als solcher nicht durch deren biologische Verwandtschaft, sondern durch deren gesellschaftliche Bindungen gerechtfertigt ist, weshalb auch Haustiere wie Hunde in dieser Gesellschaft eine gewisse Sonderstellung haben, trotz des Fehlens einer biologischen Verwandtschaft, weil sie am gesellschaftlichen Leben teilnehmen.

Ich teile beide Meinungen natürlich nicht, aber mir ist ungefähr klar, wie der Autor zu seiner Gesinnung kommt - daran sind auch inhaltliche Fehler und Denkfehler beteiligt. Der Autor kann sich zum Beispiel nicht vorstellen, dass man aus einem brennenden Haus zuerst ein Tier rettet, und dann erst einen Menschen - ich hingegen hoffe einfach, dass ich niemals in die Situation kommen werde, mich zwischen zwei Leben entscheiden zu müssen. Ich wüsste nicht, ob ich einen Serienmörder eher retten würde, als einen Minensuchhund.

Letztendlich ist eine Begründung der Bevorzugung des Menschen durch gesellschaftliche Bindungen auch wieder ein Problem, denn es gibt auch genügend Menschen, die nicht an der menschlichen Gesellschaft teilnehmen, vor Allem Schwerbehinderte, oder schlichtweg Außenseiter.

Wir haben hier die Schwierigkeit, dass es sich um menschliche Moralvorstellungen handelt, die durch die Umstände nicht unbedingt begünstigt werden. Wir müssen töten um zu leben, ob es nun Tiere oder Pflanzen sind. Die ganze belebte Natur ist eigentlich ein einziges fressen und gefressen werden. Wir haben das Bedürfnis, uns darüber hinwegzusetzen, doch die Natur macht es uns nicht leicht, dafür einen sinnvollen Rahmen zu finden. Man würde gerne irgendwo die Grenze ziehen, und hätte gerne eine intuitive Begründung dafür, das Finden einer solchen Begründung zu einer gezogegen Grenze hält aber selten einer Hinterfragung stand. Wir wollen nicht einfach "Mensch sein" als moralisch sinnvolles Maß akzeptieren, aber außer der für uns nicht befriedigenden Ähnlichkeit der Erbinformationen gibt es nicht viel was alle Menschen gemeinsam haben - nicht den Verstand, nicht das gesellschaftliche Leben, noch nicht einmal das anthropomorphe Aussehen. Es gibt nahezu beliebig starke Ausreißer (die man meistens im Spektrum schwerer Krankheiten findet), denen wir aber ebenfalls Menschenrechte zuweisen wollen. Wir möchten "Leidensfähigkeit" als Maß nehmen, aber was ist Leid?

Wir werden uns in Zukunft voraussichtlich noch größeren Problemen zu stellen haben. Noch vor Jahrzehnten war es unvorstellbar, dass man Erbinformationen zwischen Lebewesen übertragen kann, oder gar künstlich herstellen kann. Wer weiß ob man irgendwann das reine "Retortenbaby" zumindest theoretisch herstellen kann. Oder zumindest den nicht von einem Menschen zu unterscheidenden Androiden. Dann wird selbst unser Begriff von "Leben" relativiert, wie einst unser Begriff von Menschlichkeit.

Kinderlose mehr belasten!

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Erstmal ist mir schleierhaft, wie man das halbwegs Diskriminierungsfrei hinbekommen will. Die Ehepaare, die keine Kinder zeugen können, kann man noch dazu anhalten, Kinder zu adoptieren. Das Gleiche müsste man dann aber auch mit homosexuellen Paaren machen, dazu müsste man ihnen aber erstmal die Adoption erlauben.

Aber was macht man mit Singles, die nicht Zeugungsfähig sind, und deshalb keinen Ehepartner finden? Allgemein ist es ja keineswegs so, dass Ehepartner auf Bäumen wachsen. Soll man also Menschen, die vielleicht aufgrund ihrer Art nicht so früh einen Ehepartner finden, bestrafen?

Soll man eine "Bundesagentur für Partnervermittlung" gründen? Mit dem einklagbaren Recht auf einen zeugungsfähigen oder wenigstens adoptionswilligen Ehepartner?

Und was ist mit den Leuten, die sich lieber um ihren Beruf kümmern, als um eine Familie, weil sie denken, dass sie so der Gesellschaft besser helfen können? Es gibt ja durchaus alleinstehende Ärzte und Forscher! Ständig gehen die Diskussionen umher, dass Frauen endlich weg vom Herd wollen, und nun soll man allen Ernstes ab 25 dafür bestraft werden, sich zuerst um seine Karriere zu kümmern, bevor man ein Kind in die Welt setzt?

"Wir müssen wieder in eine Gesellschaft hineinwachsen, in der es nicht völlig egal ist, wie man lebt"

Müssen wir das wirklich? Wollen wir nicht lieber in eine Gesellschaft der Toleranz und Akzeptanz hineinwachsen? Eine Gesellschaft in der man den Anderen so sein lässt wie er ist, solange er einem nicht schadet? Kann es nicht nur so Weiterentwicklung geben?

Ich bitte darum, mich hier nicht falsch zu verstehen. Familienversicherungen, und auch das Kindergeld, sehe ich vollkommen ein - allerdings um der Kinder Willen, nicht um der Eltern Willen.

Im Übrigen sollte man als Mitglied einer Partei, die mit an der Einführung von Studiengebühren beteiligt war, und mehrfach Ziel von Bildungsstreiks war, zuerst reflektieren, ob das bloße Erzeugen von Nachkommen wirklich eine Sache ist, die Förderungswürdig ist. Ein kleines Kind mag in manchen Augen süß und schützenswert sein, es sollte aber vielleicht auch wenn es älter wird eine Welt vorfinden, in der es gut leben kann.

Unfall beim Schlachten

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List man auch nicht jeden Tag: Schwein ersticht Mann.

Kurzgefasst: Rumänien, illegales Schlachtfest, Schwein wehrt sich, tritt Mann mit Messer in der Hand und rammt ihm dieses in den Hals. Mann Tot.

Von einem "tragischen" Ende ist in dem Artikel die Rede. Tragisch ist meiner Meinung nach hier nur, dass solche Advents-Schlachtfeste überhaupt noch stattfinden, dass man Tieren nicht einmal eine EU-Genormte Schlachtung zugesteht.

Welches Schw Wer am Ende abgestochen wird ist mir dabei allerdings einerlei.

It cuts both ways

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A nice smbc-comic, which fits not only to the USA: