Why is there something rather than nothing? - 
 - Because it can!

... da bin ich so freundlich dein System zu benutzen, und dann braucht es Wochen eine kritische Sicherheitslücke zu patchen, und der Workaround entfernt gleich alle Icons.

Ich kann ja verstehen, dass es bei dem vielen Daumennagel-Fallunterscheidungsgeschuchtel durchaus mal zu ein paar Fehlern kommen kann, sowas sollte nicht passieren, aber es passiert eben. Aber wie verkackt muss das ganze Zeug programmiert sein, dass man einen Exploit in der Icon-Anzeige nicht schnell fixen kann?

Sorry, aber das Finden und Anzeigen des richtigen Icons wird doch wohl hoffentlich an irgendeiner zentralen Stelle gemacht, und nicht überall zerfleddert im Code, oder?

Ich liebäugele momentan generell wieder mit Arch Linux, weil es das System war, das ich seit langer Zeit am längsten benutzt habe, und wohl auch noch weiter benutzt hätte, wenn ich nicht meinen damaligen Rechner verkauft hätte (was ich nicht getan hätte wenn es kein Mac gewesen wäre). Hauptargument für Windows sind momentan ein paar Spiele die unter Wine nicht funktionieren, die auf jeden fall bessere Unterstützung für Mehrbildschirmbetrieb, und dass das System einigermaßen sinnvoll eingerichtet ist momentan (wobei der Zustand sich rapide verschlechtert), Hauptgegenargument ist, dass man viele Sachen die ich brauche nur sehr schwer zum Laufen kriegt und ich da vieles nur hingefrickelt habe, anderes nur über eine VM funktioniert.

Allgemein ist die Situation in Sachen freier Software unter Windows ziemlich schlecht. Vieles kriegt man wenn überhaupt dann nur in Cygwin zum Laufen. Und Cygwin ist eben ... ausreichend, aber nicht gut, wenn es darum geht, kooperativ mit dem Betriebssystem zu sein. Es ist mehr sowas wie eine eigene kleine Welt, die ein paar Schnittstellen zur Interaktion mit Windows hat, aber ansonsten sein eigenes Ding dreht. Sowas könnte aber auch eine gute Virtualisierungslösung leisten. Oder sowas wie CoLinux (was ich wohl längst verwenden würde, wenn es unter 64bit laufen würde).

Irgendwie nervt es mich, dass ich mich entscheiden muss, ob ich anständig programmieren kann, anständig das System anpassen kann, und allgemein anständig arbeiten kann, oder Spiele spielen kann und gescheiten Mehrbildschirmbetrieb habe. Und das auf einem general purpose computer. Das hat keine technischen Gründe, das hat keine pragmatischen Gründe. Das ist einfach nur dumm!

Ich halte momentan jedenfalls das häufige Wechseln des Betriebssystems nicht für sinnvoll. Nein, ich bleibe wohl erstmal bei Windows. Ich glaube ich will momentan einfach keine Zeit investieren in einen Betriebssystemwechsel. Aber ich halte mich bereit, sobald ich wieder mehr Zeit habe.